Die Süddeutsche Zeitung befasste sich am vergangenen Dienstag mit dem Thema, wie die Umstellung auf Bachelor- und Master-Studiengänge sich auf den Markt für Studentenjobs auswirkt. Zum SZ-Artikel
Dazu berichtet einer der Geschäftsführer des Jobcafe, Jens Wittenberger, aus dem täglichen Vermittlungsgeschäft:
"Die Erfahrung zeigt, dass seit der Umstellung auf Bachelor- und Masterabschlüsse vielen Studenten die Zeit fehlt, während des Semesters einen Job anzunehmen. Starre Stundenpläne, Anwesenheitspflicht, Zeit- und Notendruck lassen sich mit Werkstudentenstellen, Nebenjobs oder gar Praktika nur schwer vereinbaren."
Die Studenten befinden sich zunehmend in einer Zwickmühle: Einerseits müssen sie mehr arbeiten, um das Geld für Studiengebühren und den Lebensunterhalt zu verdienen, andererseits lässt die Struktur des Studiums dies kaum zu.
Firmen, die Stellen an Studenten zu vergeben haben, sollten sich den veränderten Bedingungen anpassen. Angelika Haumann vom Jobcafe Hamburg plädiert dafür, möglichst flexible Zeiteinteilung zu gewähren; auch Wochenendarbeit oder Heimarbeit sind bei Studenten beliebt. Auch für faire attraktive Stundenlöhne setzt sich das Jobcafe ein.
Viele Firmen suchen gerade jetzt, zu Beginn der Semesterferien, wieder verstärkt nach Studenten, z.B. als Urlaubsvertretungen, um Personalengpässe zu überbrücken. Auch für Studenten bietet es sich an, während der Semesterferien so viel wie möglich zu arbeiten um sich dann während des Semesters wieder schwerpunktmäßig dem Studium widmen zu können.
Ein Blick auf unsere Stellenanzeigen lohnt sich also;-)
Donnerstag, 29. Juli 2010
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